Das liberale Bürgergeld PDF Drucken E-Mail

Liberales Bürgergeld: Einfache, gerechte und zielgenaue Hilfe für Bedürftige


Der liberale Stammtisch stand dieses Mal ganz im Zeichen des liberalen Bürgergeldes. Angeregt durch die aktuelle Diskussion über die Reform der sozialen Sicherung stellte Frau Dr. Kerstin Funk, Referentin beim Liberalen Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, das liberale Bürgergeldkonzept als effektive Alternative zu den zahlreichen bestehenden Regelungen vor.

Dr. Kerstin Funk

"Das Bürgergeld ist eine einfache, gerechte und zielgenaue Hilfe. Infolge der großzügigeren Freibeträge bei der Einkommensanrechnung lohnt sich eine Arbeitsaufnahme für die Transferempfänger. Das selbstverdiente Einkommen wird durch das Bürgergeld ergänzt und ermöglicht so einen Lebensstandard, der den heutiger Hartz-IV-Empfänger deutlich übersteigt", so Frau Dr. Funk.

Gleichzeitig trage die Einführung des Bürgergeldes konsequent zum Bürokratieabbau bei. Das Konzept des Bürgergeldes sieht eine größere Pauschalierung einzelner Leistungen vor. Die Aufgaben zahlreicher Ämter sollen gebündelt und das Bürgergeld nur noch von einer zentralen Behörde ausgezahlt werden. Dies stelle eine wesentliche Erleichterung für die Bürger dar.

Frau Dr. Funk stellte das liberale Bürgergeld auch der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens gegenüber. Bis zum späten Abend hinein diskutierten die Schöneberger Liberalen engagiert und fachkundig über die Kosten und Nutzen, Vor- und Nachteile beider Konzeptionen.