Gönül unterwegs - In der Hürriyet

Hinterlegt unter Allgemein, Gönül unterwegs


Zeitungsartikel in der Hürriyet vom 07.05.2008 (ins deutsche übersetzt)

Gönül Glowinski, Bezirksverordnete in Tempelhof-Schöneberg, baut ihre politische Kariere in der Berliner FDP mit der Wahl in den Landesvorstand „Schritt für Schritt“ auf.

Wer ist Gönül Glowinski?
12.07.1961 in Konya/Türkei geboren, 1978 Abitur in der Türkei,
Hochschulstudium in Bremen, Dipl. Bauingenieurin, 1993 Einbürgerung,
seit 2003 Mitglied in der FDP.

Glowinski: „Kinder sind unsere Zukunft und der Reichtum unserer Gesellschaft.“ Glowinski sagte gegenüber Hürriyet, die besser ausgebildeten Kinder und Jugendlichen werden den wirtschaftlichen Aufschwung ansteuern, sie werden die Zukunft von Deutschland mitgestalten. In einer Gesellschaft mit hohem Bildungsgrad wird es wenig für Platz für Gewalt geben.

Gönül Glowinski in der Hürriyet
Gönül Glowinski in der Hürriyet

Glowinski vertritt die Auffassung, dass die Eltern bei der Kindererziehung die Hauptverantwortung tragen. Die Bildung/Erziehung beginne schon im Elternhaus. Dabei sollten die Eltern immer auf staatliche Unterstützungsstellen zählen können, wenn es notwendig sei.

Glowinski kann sich mit ihrer liberalen Lebenseinstellung und Lebensweise mit den Freien Demokraten identifizieren. Um bei den Problemlösungen in der Hauptstadt behilflich zu sein, hat sie sich entschieden, in die Politik zu gehen. Sie möchte auch die Interessen der türkischen Migranten vertreten. Mit der Wahl zur Bezirksverordneten und der Wahl in den Landesvorstand der Berliner FDP ist dafür der Grundstein gelegt worden. Das zeigt, dass sie mit ihrer bisherigen Arbeit in der FDP auf dem besten Weg ist.


Die türkischen Mitbürger sind für Integration!
Glowinski glaubt daran, dass die türkischen Mitbürger in Berlin sehr wohl gut integriert sind. Manche Medien riefen durch die negative Darstellung der türkischen Migranten Vorurteile hervor. Dabei sollten die positiven Beispiele verstärkt hervorgehoben werden. Die Politiker sollten auch sensibel und ehrlich mit dem Thema der Integration umgehen.
Insbesondere Kinder und Jugendliche, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, müssten von der deutschen Gesellschaft akzeptiert und als ein Teil ihrer Gemeinschaft betrachtet werden. “Kinder und Jugendliche ausländischer Herkunft sind eine Bereicherung unserer Gesellschaft.”
Die Zivilgesellschaft und die Politik sollten diesbezüglich Hand in Hand arbeiten und kämpfen, um die Vorurteile abzubauen. Glowinski wünscht sich mehr Beteiligung der Migranten in den politischen Parteien. „Mit sehr guten Deutschkenntnissen und guter Ausbildung hat jede/jeder in allen gesellschaftlichen Schichten bessere Chancen.“

Originaltext:
Süleyman Selçuk, Berlin
Hürriyet


Kommentare

Antwort hinterlassen